News 2003

  Verständliche Warnmeldungen und Handlungsempfehlungen per E-Mail auch für Nicht-Experten
Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM), das Bundesministerium des Innern (BMI) und das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) haben heute gemeinsam das Mcert gestartet. „Cert“ steht für Computer Emergency Response Team und „M“ für Mittelstand. Mcert bietet dem deutschen Mittelstand vorbeugenden Schutz gegen Bedrohungen von IT-Systemen und wird dadurch die Sicherheit im Internet weiter verbessern. Mcert bietet verlässliche, individuelle und schnelle Warnmeldungen sowie leicht verständliche Handlungsempfehlungen per E-Mail-Abo an. Das Mcert-Team hat seinen Sitz in Berlin und ist unter der Adresse „www.mcert.de“ erreichbar.

Sicherheit ist ein zentrales Thema in der Informationsgesellschaft. Rund 80 Prozent der kleinen und mittelständischen Unternehmen nutzen Computer und IT-Netzwerke, sorgen aber meist nicht für ausreichenden Schutz. Mit hoher Geschwindigkeit wachsen die Bedrohungen durch immer neue Computerviren, Hackerangriffe oder für den Nutzer kaum zu erkennende Sicherheitslücken. Jährlich verdoppelt sich die Anzahl der bekannten Sicherheitslücken und Angriffe. Attacken auf Computer und Netzwerke verursachten im Jahr 2001 weltweit Schäden von etwa 15 Milliarden Euro. Hinzu kommen enorme wirtschaftliche Schäden durch Wirtschaftspionage und Hacker, die sich Sicherheitslücken zu Nutze machen.

Bundesinnenminister Otto Schily erklärte in einer Pressemeldung zur Gründung von Mcert: „Wirtschaft und Verwaltung stützen sich in unserem Land zunehmend auf moderne Informationstechnologie. Dies macht sie für Störungen und für Angriffe auf die Informations- und Kommunikationsnetze besonders empfindlich. Wir ergreifen präventive Sicherheitsmaßnahmen, um unsere technische Infrastruktur vor ähnlichen Schäden zu schützen. Die Bundesregierung hat schon im Jahr 2001 gemeinsam mit der Wirtschaft den CERT-Verbund gegründet. Mit diesem Verbund verfügt Deutschland über ein einzigartiges Instrument zum Schutz der Datennetze. Mcert ergänzt den CERT-Verbund und schließt damit eine Lücke in unserer nationalen IT-Sicherheitsinfrastruktur.“

Rezzo Schlauch, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit und Beauftragter der Bundesregierung für den Mittelstand sagte auf der Pressekonferenz: „Sicherheit ist nicht alles, aber ohne Sicherheit geht fast nichts! Ich begrüße den Start von Mcert als einen wichtigen Schritt, das Bewusstsein kleiner und mittlerer Unternehmen für das Thema "IT-Sicherheit" zu schärfen. Wir wollen die mittelständische Wirtschaft über die Sicherheit im Internet informieren und für die Notwendigkeit, sich gegen Angriffe aufs Netz zu schützen, sensibilisieren. Gleichzeitig stellen wir auch das notwendige Know-how mittelstandsgerecht dar.“

Mcert wurde in Form einer Public Privat Partnership realisiert. Die Initiative von BITKOM, BMI und BMWA wird von namhaften Partnern aus der Industrie unterstützt. Dazu zählen die Unternehmen Aladdin, Computer Associates, Datev, Deutsche Telekom, Giesecke & Devrient, Microsoft, PSINet, SAP und symantec.

Mcert wird nicht das einzige Engagement der drei Initiatoren in Sachen Verbesserung der IT-Sicherheit bleiben. Das Bundesinnenministerium plant daher im Jahr 2004 ein CERT für Bürger einrichten. Damit werden wir eine tragende Sicherheitsstruktur für alle Ebenen der IT-Nutzung schaffen.“

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit hat heute auch erklärt, durch seine Initiative "Mittelstand sicher im Internet" schon laufende Aktionen zur Erhöhung der Sicherheit in der Informationstechnologie zu verstärken. Mit zahlreichen Vor-Ort-Veranstaltungen und unter „www.mittelstand-sicher-im-internet.de“ bietet die Kampagne breitgefächerte Informationen an. Branchenspezifische Sicherheitsbedürfnisse werden im Webportal erläutert und verständlich dargestellt. Effiziente Lösungen zu Virengefahren, Hackerangriffen und Firewalls sind hier ebenso zu finden wie Darstellungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen und Aspekte der Wirtschaftlichkeit. Aufgeteilt nach Branchen, der Anzahl der in den Betrieben eingesetzten Computer und den Anwendungsgebieten können interessierte Unternehmer zielgenau relevante Informationen finden. Konkrete Beispiele aus den Unternehmen veranschaulichen den praktischen Handlungsbedarf und die nötigen Umsetzungsmaßnahmen.

Quelle: Pressemitteilung des Rheinisch-Westfälisches Instituts für Wirtschaftsforschung Essen
Bokowsky + Laymann konzipiert und realisiert Intranet für Schwenk Zement KG
Der erste Ausblick auf das Intranet der Schwenk Zement KG.
Die Schwenk Zement KG, einer der größten deutschen Zement- und Baustofflieferanten hat Bokowsky + Laymann mit der Erarbeitung einer umfassenden Intranet-Konzeption für die gesamte Unternehmensgruppe beauftragt.

Das Ulmer Traditionsunternehmen kann auf eine über 150 jährige Firmen- geschichte zurück blicken. Unter dem Slogan Baustoffe fürs Leben wird von Schwenk neben dem Grundstoff Zement eine große Produktpalette in den Bereichen Betontechnik, Transportbeton sowie Dämm- und Putztechnik hergestellt und vertrieben.

Das Schwenk Intranet soll zum zentralen Instrument der internen Unternehmenskommunikation für die mehr als 2000 Mitarbeiter im Stammwerk Ulm und den zahlreichen Standorten in ganz Deutschland werden.

Nach mehrmonatigen intensiven konzeptionellen Vorarbeiten, die im wesentlichen aus zahlreichen Workshops mit Mitarbeitern aus allen Unternehmensbereichen - von der Managementebene bis zum gewerblichen Mitarbeiter- sowie einer umfangreichen Technikauswahl bestanden, konnte Bokowsky + Laymann seinem Kunden schließlich ein überzeugendes und umfangreiches Konzept präsentieren, das jetzt in mehreren aufeinander folgenden Phasen umgesetzt wird.

Die besonderen konzeptionellen Herausforderungen bei diesem Projekt waren aus inhaltlicher Sicht die Abbildung der komplexen Firmenstrukturen und die Notwendigkeit einer durchgehenden Personalisierung. Aus technischer Sicht stellte vor allem die Möglichkeit die bereits bestehenden Groupwarekomponenten und ERP-Systeme einbinden zu können eine besondere Herausforderung dar.

Die Konzeption für das Schwenk Intranet gliedert die wichtigsten Inhalte in zwei verschiedene Ansichten, einer bedarfsorientierten und einer strukturorientierten, womit eine intuitive Navigation ebenso möglich wird, wie eine systematische Einordnung der Inhalte. Durch umfangreiche Personalisierungsmöglichkeiten kann der Nutzer die Sicht auf die Inhalte und Anwendungen auch seinen Bedürfnissen entsprechend anpassen. Neben einem umfangreichen Content-Angebot sieht die Konzeption bereits 26 Einzelanwendungen vor, mit denen betriebsinterne Arbeitsabläufe online abgebildet werden können.

Die Erarbeitung der Inhalte und die dauerhafte Pflege des Systems soll in diesem Projekt so weit wie möglich durch Schwenk-Mitarbeiter realisiert werden können. Um dieses Ziel zu ermöglichen und dabei die einzelnen Mitarbeiter aber nicht zu überfordern, wurde im Rahmen der Konzeptionsarbeiten auch ein mehrstufiges Redakteurskonzept entwickelt; durch Schulungen und geeignete technische Werkzeuge (z.B. ein durch die Mitarbeiter leicht zu bedienendes CMS) werden die Redakteure und Autoren aus dem Unternehmen in die Lage versetzt, schon von Beginn an das Intranet aktiv mitzugestalten und damit neben einer hohen Akzeptanz für das Medium auch langfristig eine hohe Aktualität des Intranets zu gewährleisten.

Das Projekt ist in der Realisierung in drei Projektphasen untergliedert: Während es in der ersten Projektphase bis zum Beginn des Jahres 2004 vor allem darum geht in einer relativ kurzen Zeit und unter vertretbarem Ressourceneinsatz eine Basisversion des Intranets für die Nutzer bereitzustellen, steht in der zweiten Projektphase die vollständige Implementierung des neuen Mediums in die Organisation im Vordergrund. Dann sollen auch die ersten prozessrelevanten Anwendungen realisiert werden. In einer dritten Projektphase ist dann vorgesehen, weitere bestehende Systeme in die technische Infrastruktur des Intranets zu integrieren; das Schwenk Intranet wird damit sukzessive zum Mitarbeiterportal ausgebaut.

Als Basistechnologie hat sich Schwenk für das Content-Management System der Firma CoreMedia entschieden. CoreMedia ist führender Anbieter von Smart Content Technology. Das Kernstück der CoreMedia Smart Content Technology ist die CoreMedia Smart Content Infrastructure, die sich aus unabhängigen Modulgruppen für Content Management und verwandte Funktionalitäten zusammensetzt. Nach Anwendungsgebieten des Content Management gruppiert, decken die Module der CoreMedia Smart Content Infrastructure den gesamten Prozess der Content Wertschöpfung ab. Je nach Bedarf können Unternehmen die benötigten Module für ihre individuelle Content Management Lösung zusammenstellen.
PlusParts 2004: Neue Features für das intelligente Ersatzteilsystem
Im vergangenen Jahr wurde unser Ersatzteilidentifikations- und Bestellsystem PlusParts um einige sehr interessante Features erweitert: Neben verbesserter Anzeigequalität und Erweiterungen der Basisfunktionalitäten ist vor allen Dingen die enorme Arbeitsersparnis beim Einsatz des SVG-Parsingmoduls im Prozess der Erzeugung der Map-Dateien ein enormer Fortschritt, der sich durch geringeren Personalaufwand auch unmittelbar rechnen lässt.

Hier eine Übersicht über die wichtigsten Neuerungen:

SVG-Parsing-Modul: Automatisches Verpointern im Backoffice
Dieses Modul nutzt die Vorteile das XML-basierten Dateiformats Scalable Vector Grafics (SVG) aus. Das PlusParts SVG-Parsing-Modul klinkt sich in das Backoffice ein und dient zur automatischen Erzeugung der Map-Dateien. Die bisher zum Verpointern der Zeichnungen benötigte Zeit reduziert sich dadurch erheblich und der langwierige und fehleranfällige Prozess des manuellen Verpointerns wird durch das SVG Parsing Modul automatisiert und damit auch beschleunigt. Der Bearbeiter fungiert nur noch als Kontrollintanz und greift nur in Sonderfällen manuell in die Bearbeitung der Zeichnungen ein.

Dem SVG-Parsing-Modul liegt ein KI-gestützter Regelgenerator zu Grunde, der auch mit gemischten Zeichnungen umgehen kann, auf denen beispielsweise einzelne Artikel nicht verpointert werden sollen. Das System ist darüberhinaus selbstlernend, d.h. je mehr Zeichnungen bearbeitet wurden, um so schneller wird es. Der komplette Workflow des SVG-Parsing-Moduls ist nach dem Null-Fehler-Prinzip aufgebaut, d.h.das System versucht mögliche Fehler des Bearbeiters bereits während des Workflows abzufangen -und wenn dies nicht gelingt- dem Bearbeiter aufgetretene Fehler sofort kenntlich zu machen, so dass diese ebenfalls in einem Arbeitsgang beseitigt werden können. Die nachträgliche langwierige manuelle Fehlersuche und Beseitigung entfällt damit.

Unsere Erfahrung aus Großprojekten mit über 10.000 Zeichnungen ist auch in das Design des SVG-Parsing-Moduls eingeflossen. Bei der Gestaltung des Workflows stand die Usibility für den Bearbeiter im Vordergrund; so soll trotz der relativ monotonen Aufgabe ein längeres und ermüdungsfreies Arbeiten ermöglicht werden. Natürlich ist das SVG-Anzeige-Modul und das SVG-Parsing-Modul nur bei solchen ET-Zeichnungen einsetzbar, die bereits in einem vectorbasierten Dateiformat vorliegen.

SVG-Anzeige-Modul: Zoomen ohne Reue
Die Anzeigekomponente ist jetzt auch optional auch als SVG-Modul erhältlich: Das SVG-Modul unterscheidet sich auf den ersten Blick nur unwesentlich von der Java-Version. Der große Vorteil besteht jedoch darin, dass die in einem vektorbasierten Format vorliegende Zeichnungen damit auch im Netz als Vektorgrafik dargestellt werden können. Das bedeutet, dass die Qualität der Zeichnung bedeutend besser ist und ein verlustfreier Zoom in die Zeichnung möglich wird. Die gute Qualität des Ausgangsmaterials bleibt also erhalten; Das PlusParts SVG-Anzeige-Modul kann natürlich auch GIFs anzeigen, so dass ein paralleler Betrieb beider Formate erfolgen kann. Dadurch ist auch der Einsatz des SVG-Anzeige-Moduls in bestehenden PlusParts Installationen problemlos möglich.

Flash-Anzeige-Modul:
Das Flash-Anzeige-Modul bietet die selben Vorteile wie das SVG-Anzeige-Modul, die Anzeigekomponente ist jedoch in Flash realisiert und die Zeichnungen müssen deshalb im Flash-Format vorliegen. Da das Macromedia Flash Plug-In bereits weiter verbreitet ist, als der Adobe SVG-Viewer kann es sich anbieten, Flash als Anzeigekomponente zu verwenden. Natürlich kann das PlusParts Anzeigemodul auch mit pixelbasierten Zeichnungen umgehen, so dass auch hier ein paralleler Betrieb möglich ist.

Handbuch-Modul: After-Sales Service auf der ganzen Linie
In vielen Fällen stellt PlusParts das Herzstück des After-Sales-Bereichs einer Website dar. Neben dem Verkauf von Ersatzteilen ist die Breitstellung von Handbüchern eine der zentralen Aufgaben der Kundendienstabteilungen vieler Unternehmen. Das Handbuch Modul erweitert PlusParts um die Verwaltung und Distribution von Manuals, Bedienungsanleitungen und anderen technischen Dokumentationen. Damit können über das Backoffice dann alle Arten von technischen Dokumenten verwaltet werden; nachdem sie mit PlusParts über das Internet bereit gestellt wurden, können sie von den Kunden anhand der einheitlichen Produkt-Klassifizierung einfach gefunden und im PDF-Format bei Bedarf downgeloadet werden. Zur Abrundung des Servicebereichs ist in diesem Modul auch ein einfaches FAQ-System enthalten welches natürlich ebenfalls per Backoffice pflegbar ist.

Neue Funktionalitäten: Mikrofiche und Papierkataloge
Viele Firmen haben noch den Bedarf zusätzlich zu einer CD-ROM und Online-Version die Ersatzteilzeichnungen weiterhin auf Microfiches oder In Form eines Katalogs auszuliefern. PlusParts unterstützt den Bearbeiter nun auch bei der Erstellung dieser Formate. Durch eine einheitliche Zeichnungsverwaltung und optimierte Abläufe sparen Sie mit PlusParts auch in der Microfichproduktion oder bei der Katalogherstellung eine Menge Zeit und Arbeit.

Alle Arbeiten, bis zur Erstellung der Datei für den Microfich-Master finden im Backoffice statt. Das heißt also für Sie: kein Papier mehr !!!

Das Microfiche Modul übernimmt die automatische Auswahl, Zusammenstellung und Aufbereitung der Zeichnungen. Alle im System hinterlegten Informationen, wie Baujahr, Produktattribute etc. können dabei natürlich für die Auswahl herangezogen werden. Die Selektion und Zusammenstellung der Microfichevorlagen muss nicht mehr paralell manuell auf Papier durchgeführt werden.

Ein weiterer Vorteil: Das Microfiche-Modul verwendet natürlich die gleichen Daten wie die Online-Version von PlusParts, so dass die Übereinstimmung der Informationen garantiert ist. Daten werden nicht mehr redundant gehalten, die damit verbundene Fehlerquelle entfällt somit ebenfalls. Für die platzoptimierte Positionierung der Zeichnungen auf den Microfichen sorgt natürlich ebenfalls das Microfiche Modul von PlusParts. Natürlich können Sie in jeden Arbeitsschritt manuell eingreifen und die Zusammenstellung, Platzierung etc. verändern.

Das Katalog-Modul sorgt dafür, dass die in PlusParts medienneutral vorliegenden Informationen auch in gedruckter Form ausgeben werden können. Zusammen mit der Darstellung im Internet, auf CD-ROM und Microfiche ist damit die vollständige Medienintegration gelungen. Das Katalogmodul bietet alleVorteile, die auch das Microfiche Modul bietet, ist darüberhinaus allerdings wesentlich flexibler im Bezug auf die Anpassbarkeit des Layouts. Während bei Microfichen das Design eine untergeordnete Rolle spielt, ist dies bei gedruckten Kataloge natürlich gänzlich anders. Das Layout des Katalogs kann auf zwei Arten festgelegt werden: Entweder im Backoffice auf Basis von vordefinierten Styleelementen, oder bequem in Ihrem bevorzugten DTP-Programm. Dazu müssen Sie nur in der Lage sein ihren Seitenmaster als PDF zu exportieren, der Rest erfolgt dann wieder wie gehabt im Backoffice.

Mehr Komfort für den Bearbeiter durch erweiterte Backoffice-Funktionalitäten
Ebenfalls komplett überarbeitet wurde das PlusParts Backoffice. Es ist jetzt möglich, alle Parameter der Anwendung und natürlich auch alle Daten und Texte über das Backoffice zu konfigurieren bzw. zu pflegen. Die integrierte Benutzerverwaltung fusst jetzt auf einem rollenbasierten Rechtekonzept; Nutzer bekommen also auch nur die Menues und Aufgaben zu sehen, die sie tatsächlich für sie bestimmt sind. Natürlich können die Rechte bis auf Funktionsebene zugewiesen werden, eine feinstgranulare Rechteverwaltung ist somit möglich.

Für die pflegeintensiven Massendaten wie Ersatzteilbezeichnungen, Preise und Händleradressen steht jetzt eine Im- und Exportmöglichkeit im Backoffice zur Verfügung. Massendaten können damit in Microsoft Excel oder vergleichbaren Programmen bequem offline bearbeitet werden und dann über das Backoffice in das System importiert werden. PlusParts unterscheidet dabei natürlich auch nach Ländern und Sprachen, ganz wie Sie es wünschen. Die Pflege aller Daten direkt im Backoffice ist natürlich weiterhin möglich. Auch eine häufig gewünschte FAQ Verwaltung ist ab sofort in der PlusParts Basisversion enthalten.
Online-Recht: Gericht bejaht Haftung des Admin-C
In einem jetzt veröffentlichten Beschluss (Az. 2 W 27/03) vom 1. September hat das Oberlandesgericht Stuttgart entschieden, dass bei Ansprüchen aus Marken- und Namensrecht neben dem Domain-Inhaber auch der Admin-C als administrativer Ansprechpartner einer Domain haftet.

Dies gelte zumindest dann, wenn nach den DE-Registrierungsrichtlinien der administrative Ansprechpartner als Bevollmächtigter des Domaininhaber berechtigt und verpflichtet ist, sämtliche die Domain betreffende Angelegenheiten verbindlich zu entscheiden. In dem der Klage zugrunde liegenden Sachverhalt war der Beklagte als Admin-C eingetragen, als Eigentümerin eine nicht existierende GmbH.

Grundsätzlich haftet derjenige als Störer, der in irgendeiner Weise -- auch ohne eigenes Verschulden -- willentlich und kausal zum Wettbewerbsverstoß eines anderen beiträgt, sofern er eine rechtliche Möglichkeit hat, diese Handlung zu verhindern. Dadurch, dass der Beklagte mit seinem Willen als Kontaktperson bei der DE angegeben wurde, habe er nach Auffassung der Stuttgarter Richter bereits einen solchen Tatbeitrag geleistet. Zudem habe der Beklagte aufgrund der Registrierungsbedingungen der DENIC eG in seiner Eigenschaft als Admin-C auch die rechtliche Möglichkeit gehabt, auf den Eintragungsinhalt hinsichtlich der Domain einzuwirken, damit also einen falschen oder fehlerhaften Eintrag zu korrigieren.

Etwas anderes gelte nach dem Beschluss des OLG allerdings in den Fällen, in denen es sich bei dem Admin-C um eine "abhängige Hilfsperson" handele, die lediglich eine untergeordnete Stellung in einem fremden Unternehmen inne habe.

Wer also zum Beispiel als Netzadmin bei der DENIC für sein Unternehmen eingetragen ist, braucht sich auch nach diesem Urteil keine Sorgen zu machen. Anders sieht es freilich bei denjenigen aus, die sich als "Strohmann" für halblegale Aktivitäten ausländischer Unternehmen oder nicht existierende Gesellschaften als Admin-C einer Domain eintragen lassen.
Entscheidung des OLG Stuttgart vom 1. September 2003 Aktenzeichen 2 W 27/03.


Nähere Informationen zum Thema Online-Recht finden Sie auch in unserer Knowledge-Base.
Messebericht Systems 2003: Die Rückkehr der Beutelratten.
Hurra, der Trend ist gebrochen, die Besucherzahlen sind zum ersten Mal seit Jahren wieder gestiegen. So, oder so ähnlich töhnte es von Messeleitung und Presse zum Messeabschluss. Doch wen wundert's? Hatte man in den vergangenen Jahren mit astronomischen Eintrittspreisen versucht vermeintlich fachfremde Besucher von einem Besuch abzuhalten flatterte einem dieses Jahr in nahezu jeder IT affinen Zeitschrift eine Freikarte entgegen. Entprechend bunter ging es auch zu, die Rucksackträger- hat die Schlippsträger-Fraktion wieder klar überholt. Und um es klar zu sagen: Trotz der etwas provozierenden Überschrift dieses Artikels, ich begrüsse das Ende der pseudoelitären Haltung verbunden mit der Bitte an die Hersteller ihre wieder betont produktorienterte Darstellung nicht zu ändern und eben nicht zurückzukehren zu einem jahrmarktsähnlichen Auftritt wo ein etwaiges Produkt, oder Mitarbeiter die sich mit selbigem auskennen, nur stört.

Doch jetzt zum inhaltlichen Teil dieser Systems, und da gibt es nicht viel erfreuliches zu vermelden. Ganze sieben Hallen sind geblieben, auch aus der Softwarebranche, einst die Stärke der Messe fehlten wichtige Namen. Auch die Integration der Internet World Berlin, einst die "Flagschiff" Messe der Branche, konnte den Schrumpfungsprozess nicht aufhalten. Aus einer Internet Halle der Sytems plus der gesammten Internet World wurde eine klägliche halbe Halle, abgetrennt mit schwarzem Trauervorhang. Dominiert wurde die Internet Halle durch CMS Anbieter - Haben die das meiste VC oder nur den längsten Atem.

An Inovationen und Produktankündigungen war nicht viel geboten, als Bühne für Neuheiten spielt die Systems einfach keine Rolle mehr, CeBIT und Comdex dominieren hier klar das Feld. Auich der Wachstumsmarkt Telekommunikation, der einst für neue Aussteller sorgte ist nahezu komplett weggebrochen, nur noch vereinzelt verloren sich TK-Anbieter in Halle B4.

Positiv ist das umfangreiche Forenprogramm zu erwähnen, dieses in den letzten Jahren gewachsene Konzept passt gut und bietet Mehrwert für den interessierten Besucher auch ohne sensationeller Produktneuheiten. Das dominante Thema der Messe war, wie bereits im letzten Jahr, die IT Sicherheit. Eine ganze Halle widmete sich diesem Thema, das begleitende Forenprogramm war überwiegend gut besucht.

Nächstes Jahr soll der Bereich Digital Media & Technology hinzukommen und die Messe thematisch erweitern. Ob's hilft, wir werden sehen (und berichten).
PlusParts 2.0 - Bigger, Better, Faster, More.
Im Mai wird PlusParts, unser elektronisches Online-Ersatzteilsystem in Version 2.0 erscheinen. Neben vielen nützlichen Detailverbesserungen hat PlusParts eine Generalüberholung des Programmkerns sowie der grundlegenden Systemroutinen erfahren. Ergebnis: PlusParts ist jetzt noch besser in bestehende ERP- und E-Commerce Systeme integrierbar und so bestens gerüstet für den Einsatz im Enterprise-Umfeld.

Ebenfalls komplett überarbeitet wurde das PlusParts Backoffice. Es ist jetzt möglich, alle Parameter der Anwendung und natürlich auch alle Daten und Texte über das Backoffice zu konfigurieren bzw. zu pflegen. Die integrierte Benutzerverwaltung fusst jetzt auf einem rollenbasierten Rechtekonzept; Nutzer bekommen also auch nur die Menues und Aufgaben zu sehen, die sie tatsächlich für sie bestimmt sind. Natürlich können die Rechte bis auf Funktionsebene zugewiesen werden, eine feinstgranulare Rechteverwaltung ist somit möglich.

Für die pflegeintensiven Massendaten wie Ersatzteilbezeichnungen, Preise und Händleradressen steht jetzt eine Im- und Exportmöglichkeit im Backoffice zur Verfügung. Massendaten können damit in Microsoft Excel oder vergleichbaren Programmen bequem offline bearbeitet werden und dann über das Backoffice in das System importiert werden. PlusParts unterscheidet dabei natürlich auch nach Ländern und Sprachen, ganz wie Sie es wünschen. Die Pflege aller Daten direkt im Backoffice ist natürlich weiterhin möglich. Auch eine häufig gewünschte FAQ Verwaltung ist ab sofort in der PlusParts Basisversion enthalten.

Sechs neue Module erweitern die Funktionalität
Um den unterschiedlichen Bedürfnissen im Ersatzteilmarkt Rechnung zu tragen, wurde bei der Entwicklung von PlusParts 2.0 weiter konsequent auf Modularisierung gesetzt. Neben den bereits bekannten Modulen: Kostenvoranschlagmodul, Garantiemodul, Internationalisierungsmodul und CD-ROM Modul werden jetzt zeitgleich mit PlusParts 2.0 sechs weitere Module erscheinen.

SVG-Anzeige-Modul
Die Anzeigekomponente ist in SVG realisiert und unterscheidet sich auf den ersten Blick nur unwesentlich von der gewohnten Java-Version. Der große Vorteil besteht darin, dass die in einem vektorbasierten Format vorliegende Zeichnungen auch im Netz als Vektorgrafik dargestellt werden. Das heisst, die Qualität der Zeichnung ist bedeutend besser und ein verlustfreier Zoom in die Zeichnung wird nun möglich. Die gute Qualität des Ausgangsmaterials bleibt also erhalten; die Darstellungsqualität ist dramatisch besser als bei pixelorientierten Formaten. Das PlusParts SVG Anzeige Modul kann natürlich auch GIFs anzeigen, so dass ein paralleler Betrieb beider Formate erfolgen kann. Die Einbeziehung des SVG Anzeige Moduls in bestehende Installationen ist also ohne Probleme möglich.

SVG-Parsing-Modul
Die Vorteile das XML-basierten Dateiformats Scalable Vector Grafics (SVG) nutzt auch dieses Modul aus. Das PlusParts SVG-Parsing-Modul klinkt sich in das Backoffice ein und dient zur automatischen Erzeugung der Map-Dateien. Die bisher zum Verpointern der Zeichnungen benötigte Zeit reduziert sich dadurch dramatisch und der langwierige und fehleranfällige Prozess des manuellen Verpointerns wird durch das SVG Parsing Modul automatisiert und drastisch beschleunigt. Der Mensch fungiert nur noch als Kontrollintanz und greift nur in Sonderfällen manuell in die Bearbeitung der Zeichnungen ein. Dem SVG-Parsing-Modul liegt ein KI-gestützter Regelgenerator zu Grunde, der auch mit gemischten Zeichnungen umgehen kann, auf denen beispielsweise einzelne Artikel nicht verpointert werden sollen. Das System ist darüberhinaus selbstlernend, d.h. je mehr Zeichnungen bearbeitet wurden, umso schneller wird es. Der komplette Workflow des SVG-Parsing-Moduls ist nach dem Null-Fehler-Prinzip aufgebaut, d.h.das System versucht mögliche Fehler des Bearbeiters bereits während des Workflows abzufangen -und wenn dies nicht gelingt- dem Bearbeiter sofort kenntlich zu machen, so dass sie ebenfalls in einem Arbeitsgang beseitigt werden können. Eine nachträgliche langwierige Fehlersuche und Beseitigung entfällt damit.

Unsere Erfahrung aus Großprojekten mit über 10.000 Zeichnungen ist auch in das Design des SVG-Parsing-Moduls eingeflossen. Bei der Gestaltung des Workflows stand klar die Usibility für den Bearbeiter im Vordergrund; so soll trotz der relativ monotonen Aufgabe ein längeres und ermüdungsfreies Arbeiten ermöglicht werden. Natürlich ist das SVG-Anzeige-Modul und das SVG-Parsing-Modul nur bei solchen ET-Zeichnungen einsetzbar, die bereits in einem vectorbasierten Dateiformat vorliegen.

Flash-Anzeige-Modul
Das Flash-Anzeige-Modul hat die selben Vorteile wie das SVG-Anzeige-Modul, die Anzeigekomponente ist jedoch in Flash realisiert und die Zeichnungen müssen deshalb im Flash-Format vorliegen. Da das Macromedia Flash Plug-In bereits weiter verbreitet ist als der Adobe SVG Viewer kann es sich anbieten Flash als Anzeigekomponente zu verwenden. Natürlich kann das PlusParts Anzeigemodul auch mit pixelbasierten Zeichnungen umgehen, so dass auch hier ein paralleler Betrieb möglich ist.

Mikrofiche-Modul
Viele Firmen haben den Bedarf zusätzlich zu einer CD-ROM und Online-Version die Ersatzteilzeichnungen weiterhin auf Microfichen auszuliefern. PlusParts kann jetzt auch das und spart Ihnen in der Aufbereitung eine Menge Zeit und Arbeit. Alle Arbeiten, bis zur Erstellung der Datei für den Microfich-Master finden im Backoffice statt. Das heisst also: Kein Papier mehr !!! Das Microfiche Modul übernimmt die automatische Auswahl, Zusammenstellung und Aufbereitung der Zeichnungen. Alle im System hinterlegten Informationen, wie Baujahr, Produktattribute etc. können dabei natürlich für die Auswahl herangezogen werden. Die Selektion und Zusammenstellung der Microfichevorlagen muss nicht mehr paralell manuell auf Papier durchgeführt werden. Ein weiterer Vorteil: Das Microfiche-Modul verwendet natürlich die gleichen Daten wie die Online-Version von PlusParts, so dass die Übereinstimmung der Informationen garantiert ist. Daten werden nicht mehr redundant gehalten, die damit verbundene Fehlerquelle fällt somit natürlich auch weg. Für die platzoptimierte Positionierung der Zeichnungen auf den Microfichen sorgt natürlich ebenfalls das Microfiche Modul von PlusParts. Natürlich können Sie in jeden Arbeitsschritt manuell eingreifen und die Zusammenstellung, Platzierung etc. verändern.

Katalog-Modul
Das Katalog-Modul sorgt dafür, dass die in PlusParts medienneutral vorliegenden Informationen auch in gedruckter Form ausgeben werden können. Zusammen mit der Darstellung im Internet, auf CD-ROM und Microfiche ist damit die vollständige Medienintegration gelungen. Das Katalogmodul bietet alleVorteile die das Microfiche Modul bietet, ist darüberhinaus allerdings wesentlich flexibler was die Anpassbarkeit des Layouts betrifft. Während bei Microfichen das Design eine untergeordnete Rolle spielt, ist dies für gedruckte Kataloge natürlich gänzlich anders. Das Layout des Katalogs kann auf zwei Arten festgelegt werden: Entweder im Backoffice auf Basis von vordefinierten Styleelementen, oder bequem in Ihrem bevorzugten DTP-Programm. Dazu müssen Sie nur in der Lage sein ihren Seitenmaster als PDF zu exportieren, der Rest erfolgt dann wieder wie gehabt im Backoffice.

Handbuch-Modul
Wir haben festgestellt, dass PlusParts in vielen Fällen das Herzstück des After-Sales-Bereichs einer Website darstellt. Neben dem Verkauf von Ersatzteilen ist die Breitstellung von Handbüchern eine der zentralen Aufgaben der Kundendienstabteilung vieler Unternehmen. Das Handbuch Modul erweitert PlusParts um die Verwaltung und Distribution von Manuals, Bedienungsanleitungen und anderen technischen Dokumentationen. Damit können über das Backoffice alle Arten von technischen Dokumenten verwaltet werden; nachdem sie mit PlusParts über das Internet bereit gestellt wurden, können sie von den Kunden anhand der einheitlichen Produkt-Klassifizierung einfach gefunden und im PDF-Format bei Bedarf downgeloadet werden.

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Internethandel wächst langsamer als erwartet
Der weltweite Handel per Internet wird in den kommenden Jahren wohl weniger stark wachsen, als von Experten bisher vielfach angenommen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung Essen (RWI). Während viele Untersuchungen bislang für die kommenden Jahre noch ein durchschnittliches Wachstum im E-Commerce von 60 bis 80 Prozent prognostizierten, erwarten die RWI-Forscher bis zum Jahr 2005 im Schnitt nur einen Anstieg von etwa 40 Prozent - von gut einer halben Billion US-Dollar im Jahr 2001 auf etwa 2 Billionen US-Dollar in 2005. Ursachen für die vergleichsweise pessimistische Einschätzung sind vor allem die nur langsame Verbreitung der Breitbandtechnologie sowie Probleme von Unternehmen bei der Integration komplexer Softwarelösungen in vorhandene IT-Systeme. Bis 2010 rechnen die Forscher mit einem durchschnittlichen Zuwachs des Internethandels von knapp 30 Prozent pro Jahr. Sollte die Weltwirtschaft sich jedoch ungünstig entwickeln, werden die Steigerungsraten deutlich niedriger ausfallen.

Infrastruktur fördert das Wachstum
Gleichwohl dürfte der Internethandel in Deutschland stärker als in anderen Ländern zulegen: So könnte sich der Anteil am weltweiten Internethandel bis 2005 auf 7 Prozent nahezu verdoppeln, bis 2010 könnte Deutschland seinen Weltmarktanteil auf 10 Prozent steigern - und wäre damit Vorreiter des E-Commerce in Europa. Für diese Entwicklung sprechen sowohl die moderne Netzinfrastruktur als auch die steigende Zahl der mobilen Internetnutzer. Zudem deuten die Zunahme der SSL-Server, mit denen sich verschlüsselte Informationen übertragen lassen, sowie die Anzahl der von Unternehmen genutzten B2B-Plattformen auf einen erfolgreichen Ausbau des Internethandels hin. So entfallen derzeit fast ein Viertel der weltweiten ISDN-Anschlüsse und 13 Prozent aller B2B-Plattformen auf Deutschland.

Mittelfristig könnte Deutschland mit den USA gleichziehen
In punkto E-Commerce-Wachstum wird Deutschland die USA in den kommenden Jahren voraussichtlich übertreffen, was unter anderem auf das vergleichsweise niedrige Ausgangsniveau zurückzuführen ist. Bis Ende dieses Jahrzehnts könnte der Anteil des Internet-Umsatzes am Produktionswert mit 14,5 Prozent hierzulande ähnlich hoch liegen wie in den Vereinigten Staaten (siehe Schaubild). Davon wird Deutschland gesamtwirtschaftlich profitieren. So dürften zum einen die Preise von Waren und Dienstleistungen sinken. Zum anderen werden im Zuge des Ausbaus der Informationstechnologie neue, innovative Produkte auf den Markt kommen. Verzögert werden könnte diese Entwicklung jedoch durch ein erneutes Eintrüben der Weltwirtschaft und einen weiteren Kurseinbruch von Technologieaktien.

Quelle: Pressemitteilung des Rheinisch-Westfälisches Instituts für Wirtschaftsforschung Essen
Aktuelle Zahlen zur Online-Nutzung
Vier aktuelle Studien zur Online-Nutzung liefern neue Zahlen zur Verbreitung von Online-Handel und Banking, der Onlinenutzung in den Vereinigten Staaten, der Steigerung des Internetwerbevolumens, der Steigerung der Umsätze im Versandhandel und des Spielens im Internet.

Online-Handel und Internetbanking boomen
Im Jahr 2002 haben weltweit fast zwei Drittel aller Internet-User Produkte oder Leistungen online gekauft. Zwei Jahre zuvor waren es erst 36 Prozent. Und auch beim Online-Banking ist das Wachstum ungebrochen. Die Zahl der User, die ihre Bankgeschäfte online erledigen hat sich nahezu verdoppelt. Im Jahr 2000 betrug ihr Anteil erst 20 Prozent. Diese Zahlen aus einer Umfrage des US-amerikanischen Marktforschungsunternehmens Ipsos-Reid veröffentlichte die Postbank in einer Pressemeldung.
Online-Banking und Online-Einkauf boomen weltweit
Quelle: Postbank


Aktuelle Zahlen zur Onlinenutzung in den USA
In den Vereinigten Staaten hatte zum Jahresende 2002 rund 55 Prozent der Bevölkerung zu Hause Zugang zum Internet, 17 % davon über einen Breitbandanschluss, dies stellen die Marktforscher von eMarketer fest.
Quelle: eMarketer


Einer anderen unlängst veröffentlichten Studie des Pew Internet and American Life Project zufolge waren im März 2002 bereits 58 Prozent der US-Amerikaner online. Ende 2001 waren es noch 57 Prozent, wobei der Anteil seitdem zwischen 57 und 61 Prozent schwankte. Allerdings haben 24 Prozent der US-Bürger noch immer keinen direkten oder indirekten Internetzugang, wohingegen 20 % derjenigen, die sich als Nicht-Internetnutzer bezeichnen, trotzdem in einem Haushalt leben der über einen Internetzugang verfügt und deshalb beispielsweise auch E-Mails schreiben. Für die Untersuchung, die auch detailliert Auskunft über die Motive der Online-Abstinenz der Befragten gibt, wurden im März 2002 rund 3500 US-Bürger befragt.
Die vollständige Studie findet sich unter: http://www.pewinternet.org/reports/toc.asp?Report=88


Internetwerbevolumen weiter steigend
Wie das Werbeforschungsunternehmen Nielsen Research berichet, wurden von Januar bis Dezember 2002 255,9 Millionen Euro für Onlinewerbung ausgegeben. Das entspricht einem Plus von 20,9 Prozent zum Vergleichszeitraum des Vorjahres. Und der Aufwind hält auch im laufenden Jahr weiter an. So wurden in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres im Internet bereits 66,2 Millionen Euro für Werbung ausgegeben; dies ist etwa 37,5 Prozent mehr als im Vorjahresvergleich. Das Internet konnte dabei als einziger Werbeträger im Vergleich zu Fernsehen, Printmedien, Radio und Plakaten, die allesamt im Vergleich zum Vorjahr ein leicht rückläufiges Werbeaufkommen aufweisen, einen nennenswerten Zuwachs verzeichnen.

Onlineumsätze des Versandhandels 2002 gestiegen
Der Umsatz den der deutsche Versandhandel im vergangenen Jahr über seine Onlineangebote erzielen konnte ist auf 2,7 Milliarden Euro gestiegen und konnte damit einen Anteil von 13 Prozent am Gesamtumsatz verbuchen. Diese Zahlen verlautbarte der Bundesverband des deutschen Verandhandels in seiner diesjährigen Jahrespressekonferenz. Bis zum Jahr 2010 erwarten die Versender einen Online-Anteil von 20 Prozent. "Die Multi-Channel-Angebote der Versender erhöhen den Gesamtnutzen für den Konsumenten und veranlassen ihn zu Zusatzkäufen in allen Kanälen. Außerdem erreichen wir über das Internet viele Neukunden", erklärte Verbandspräsident Rolf Schäfer.

Deutschland ist Europas größter Markt für Online-Spiele
In Europa setzt sich das Spielen über das Internet mehr und mehr durch. Nach einer aktuellen Studie des Marktforschungsunternehmens Nielsen/Netratings verdoppelte sich die Gesamtzahl der Online-Spieler in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien, Schweden und den Niederlanden innerhalb nur eines Jahres von 2,8 Millionen Anfang 2002 auf mehr als 5,9 Millionen im Januar 2003.An der Spitze der Nutzer von Online-Gaming-Angeboten steht demnach zurzeit Deutschland mit jeweils über 1,5 Millionen Usern, dicht gefolgt von Frankreich. Die beliebtesten Onlinegamingplattformen sind dabei 4players.de und gamigo.de. Als entscheidenden Faktor für den Aufschwung des Online-Gamings liege nach Angaben der Forscher von Nielsen in der steigenden Verbreitung von Hochgeschwindigkeits-Internetverbindungen. In Deutschland hat sich der Anteil der Breitbandigen Internetzugänge im Jahr 2002 mehr als verdoppelt.
Online-Spieler in Europa
Online-Recht drei aktuelle Entscheidungen
Diese aktuellen Gerichtsentscheidungen beschäftigen sich mit den Themen SMS-Spam, Pop-up-Fenster und der Frage, ob Online-Händler bei falschen Preisangaben im Shop nach erfolgter Bestellung noch Preis-Korrekturen vornehmen können.

Erstes Urteil zum Thema SMS-Spam
Nach Ansicht des Landgerichts Berlin ist die bisher gängige Rechtsprechung bezüglich E-Mail-Werbung auch auf SMS-Spam übertragbar. Die Richter untersagten in einem Urteil mehreren werbetreibendem Unternehmen den unerwünschten Versand von SMS-Werbung als rechtswidrigen Eingriff in das allgemeine Persönlichkeitsrecht des Empfängers. Werbung per SMS gegenüber Privatpersonen ist immer dann rechtswidrig, wenn nicht der Empfänger sein Einverständnis ausdrücklich erklärt habe oder ausnahmsweise von einem mutmaßlichen Einverständnis ausgegangen werden kann.
Entscheidung des LG Berlin vom 14. Januar 2003 Aktenzeichen 15 O 420/02 veröffentlicht in JurPC.


Gerichtsentscheid gegen Pop-Up-Fenster
Das Landgericht Düsseldorf hat entschieden, dass Pop-Up-Fenster, die sich öffnen, wenn ein Internetnutzer eine Website verlassen möchte, sittenwidrig und damit wettbewerbsrechtlich unzulässig sind. In seiner Urteilsbegründung verglich das LG Düsseldorf diese Art der Werbung mit unerwünschten Werbe-E-Mails, da der Besucher gegen seinen ausdrücklich erklärten Willen gezwungen werde, Angebote zur Kenntnis zu nehmen. Unmittelbaren Wettbewerbern stehe daher ein Unterlassungsanspruch zu.
Entscheidung des LG Düsseldorf vom 26. März 2003 Aktenzeichen 2a O 186/02 veröffentlicht in netlaw.de.


Online-Händler darf Preise bei Softwarefehler nachträglich ändern
Das OLG Frankfurt hat enschieden, dass Internethändler ihre Ware nicht zum ausgewiesenen Preis verkaufen müssen, wenn dieser auf Grund eines Softwarefehlers im Webshop viel zu niedrig angegeben wurde. Im konkreten Fall hatte ein Verbraucher zwei Computer und einen Monitor zum Preis von seinerzeit 72,15 Mark bestellt. Diese Bestellung wurde dem Kunden nach Angaben des Gerichts auch innerhalb einer Minute automatisch bestätigt. Der tatsächliche Preis der Waren lag jedoch bei 7215 Mark. Der Händler bemerkte diese durch einen Softwarefehler verursachte unfreiwillige Preissenkung und teilte seinem Kunden am Tag darauf den richtigen Preis mit.

Der Kunde aber pochte darauf, die Ware zum ursprünglich genannten Preis kaufen zu können. Er klagte gegen den Online-Händler. Die Klage und die Berufung wurden jeweils mit der Begründung abgewiesen, dass der Verbraucher das Missverhältnis zwischen Preis und Wert der Ware hätte erkennen müssen und dass der Unternehmer seine ursprünglich automatisiert abgegebene Willenserklärung wirksam angefochten habe.


Nähere Informationen zum Thema Online-Recht finden Sie auch in unserer Knowledge-Base.
Markus Bokowsky berichtet von der CeBIT
Hannover im Jahr 3 der Krise. Langsam beschleicht mich der Verdacht, wir werden uns an diesen Zustand gewöhnen müssen. Es wird nicht mehr wie's mal war. Oder werde ich bloß alt und sentimental und früher war sowieso alles besser? Egal, betrachten wir die guten Seiten: Unabhängig davon wo man parkt, durch Matsch und Schlamm wird man wohl nie wieder waten müssen um einen der Eingänge zu erreichen, eine produktbezogene Kommunikation ist auf den meisten Ständen wieder wie selbstverständlich möglich - das Gegenüber kennt sein Produkt - und die Luft ist auch in den besser besuchten Hallen erträglich. Willkommen zur CeBIT 2003!

Gleich zu Beginn muss ich mich wiederholen und zwar bezogen auf meinen letztjährigen Bericht: die Auszeichnung "Buzzword der Messe" kann auch in diesem Jahr nicht vergeben werden ... es gab wieder keines. Wieder war mehr von beständiger Evolution als umwälzender Revolution die Rede. Die Megatrends dieses Jahr: Drahtlose Vernetzung (WLAN, Bluetooth), leichte Notebooks (Centrino) bzw. mobile Computing (TabletPC). Kennen Sie alles schon? Sag ich ja - nichts wirklich neues, aber viel sinnvoll Weiterentwickeltes der letzten Jahre.

Mobilfunk: Don't say the U Word
Beginnen wir mit dem Mobilfunk. Erstaunlicherweise wieder einer der innovativsten Produktsegmente der Messe. Allerdings anders als gedacht. Völlig totgeschwiegen wurde UMTS. Fast schamhaft präsentierten Hersteller und Netzbetreiber Geräte und Services. Warum wurde einem schnell klar, wenn man dann doch mal einem 3G Handy habhaft wurde. Man wird ob Anmutung und Gewicht zwangsläufig an die Ära des CB-Funks erinnert. OK, könnt auch ein Iridium Telefon sein ... ;-) Wie die Branche es wohl schaffen wird, dass Big wieder Beautiful ist? Aber ein neuer Spaß soll auf uns zukommen, zumindestens auf uns Zuschauer: Die Videotelefonie powered by UMTS. Dies wird nämlich mit den neuen Geräten und der größeren Netzbandbreite möglich sein und soll die lange gesuchte Killerapplikation darstellen. Optisch sieht das dann so aus, dass Menschen im ausgestreckten Arm ein Handy haltend in ihre Freisprecheinrichtung reden. Ich freu mich schon drauf, im Flughafenbus ...

Im Vordergrund standen aber bei allen Herstellern neue GSM Telefone. Wo letztes Jahr das Farbdisplay großflächig Einzug hielt, war heuer eine Kamera das Muss. Motorola bot wieder die beste Show und den schicksten Stand, aber dafür mit die langweilisten Produkte. Nokia hat mit der Umstellung in der Terminologie der Produktnamen große Verwirrung gestiftet. Produkte nach alter und neuer Nomenklatur existieren jetzt gleichzeitig, ich hab's jedenfalls nicht kapiert. Interessant war die Vorstellung des N-Gage, Nokias Version des Gameboys, ansonsten viele Modelle mit fast gleicher Ausstattung und enttäuschend wenig Bluetooth. Siemens hat jetzt erst eine Palette von Modellen mit Farbdisplay gezeigt und die dann auch gleich im Winz-Format. Man muss es so hart sagen: sorry Freunde, das war nix. Sehr gewagt und überaus interessant hingegen ist Siemens Idee des Handys als Modeaccessoir. Unter dem Namen Xelibri bringt Siemens 4 Modelle auf den Markt, die nicht viel mehr können als zu telefonieren aber durch außergewöhnliches Design glänzen. Respekt Siemens, ein mutiger Schritt, hoffentlich nicht ein letzter verzweifelter im Mobilfunkmarkt. Gute Nachrichten für SonyEricsson Fans, das T610 ist in Natura weit weniger hässlich als auf den Fotos, fast anmutig könnte man sagen...

Vergesst mir die Koreaner nicht
Das Mobilfunk Highlight der Messe kam für mich aber diesmal von Samsung. Dort konnte man ein auf Symbian basierendes Klapp-Handy bewundern, das sämtliche Organizer-Funktionen der auf Serie 60 basierenden Nokia Geräte (7650, 3650) besitzt, allerdings wesentlich kleiner und leichter ist als diese. Überhaupt trumpfte Samsung mit einem Feuerwerk an Neuheiten auf, unter anderem mit einem Smartphone auf PalmOS Basis sowie einer Reihe vielversprechender Bluetooth Studien. Auch außerhalb des Mobilfunktmarktes hat in meinen Augen Samsung zu den Innovatoren der Branche aufgeschlossen und wird einer der wichtigsten Player der nächsten zehn Jahre werden. Die Zeit des Kopierens, Lernens und billiger Nachbauens ist überhaupt bei allen koreanischen Anbietern vorbei; diese Rolle werden in Zukunft chinesische Firmen übernehmen.

Um langsam in den Computerbreich überzuleiten zum Abschluss noch eine News von Microsoft. Am dortigen Stand konnte man ein für Orange gefertigtes Handy mit Microsofts Smartphone 2002 Betriebssystem begutachten. Vor dem Hintergrund der Ereignisse mit Sendo und der Berichterstattung der letzten Monate ein erstaunlich durchdachtes Produkt. Dass dies nicht den Tod von Symbian bedeutet ist natürlich klar, aber dass Microsoft den langen Athem besitzt, ist bekannt und für den ersten Wurf hatte ich wahrlich schlimmeres erwartet.

TFT und Plasma für den Massenmarkt
Eine Entwicklung stetiger Evolution findet bei den TFT Displays statt. Man kann sagen, sie sind inzwischen leuchtstark, hinreichend farbecht und bezahlbar. Sehr positiv ist mir hier die neue Modellpalatte von Sony aufgefallen. Ausgezeichnetes Design zu vertretbaren Preisen. Auch im Bereich der Plasma Displays geht die Entwicklung weiter. Wie bereits im letzten Messebericht erwartet, kann der Einbruch in den Massenmarkt nicht mehr lange auf sich warten lassen. Wenn die Hersteller sich hier jedoch noch lange Zeit lassen, könnte die Plasma-Technologie noch ausgestochen werden und zwar nicht etwas von LCD-Projektoren, deren Zukunft im Homebereich ist Geschichte, sondern von im Preis stürzenden und in Bildschirmdiagonale wachsenden TFT-Displays. Die Demarkationslinie verläuft gegenwärtig bei 42". Fernseher mit kleinerer Diagonale werden wohl gar nicht mehr in Plasma-Technologie in den Handel kommen.

Mobile Computing: Leichte Notebooks und viel untragbares
Einer der mit viel Intel-Werbegeld inszenierten Megatrends der Messe waren die Centrino Notebooks. Hinter Centrino verbirgt sich der neue Pentium M Prozessor sowie der Chipsatz i855 sowie ein WLAN Modul. Alles drei muss von Intel sein, sonst darf man sich den begehrten Centrino Aufkleber nicht aufs Notebook kleben. Die eigentliche Neuerung in diesem Triumphirat ist der Prozessor Pentium M, ehemals Banias, Intels Antwort auf Transmetas Crusoe. Er ist auch bei auch bei niederer Taktrate ausreichend schnell, verbraucht aber wesentlich weniger Strom als der Mobile Pentium 4 und erzeugt damit natürlich auch weniger Abwärme was wiederum weniger Kühlung bedarf, was zu kleineren Bauformen führt .... Alles in allem sind Centrino Notebooks jetzt wieder so kompakt konstruierbar wie es Geräte mit dem mobilen Pentium III auch waren und etwas länger laufen sie auch noch. Das war's dann aber auch.

Eine weitere Neuerung im Bereich des Mobile Computing konnte man auf der Messe ausgiebig auf verschiedenen Ständen testen: Den TabletPC. Um eine Prognose zu wagen: Es wird ein Rohrkrepierer werden, und zwar im selben Ausmaß wie die Webpads vor ihm. Als Zweitgerät viel zu teuer, als Notebook Ersatz zu wackelig und zum bequemen Sofa-Surfen viel zu schwer. Interessanter erscheint mir da die zweite aus Microsofts Mira Technologie entstandene Produktgattung, die SmartDisplays. Sie besitzten so gut wie keine Eigenintelligenz und dienen nur zur Anzeige von Inhalten eines per WLAN verbundenen PCs. Sie sind damit naturgemäß auch leichter und billiger. Leider haben sich nur Philips und Viewsonic dieser Gattung angenommen, was ihr leider keine große Zukunft verspricht.


OLEDs und ePaper für die Zukunft

Beide Konzepte kranken am Gewicht und dem Stromverbrauch der TFT Displays. Eine Lösung hierfür könnten in Zukunft OLEDs sein, einer der ersten wirklichen Innovationen, die ich auf dieser CeBIT entdecken konnte. OLEDs sind organische Displays, die durch geringen Stromverbrauch, hoher Leuchtkraft und nahezu völliger Blickwinkelfreiheit glänzen. Ein Problem stellt noch ihre kurze Lebensdauer und die Beschränkung auf kleine Displaygrössen dar. Beides wird aber sicher bald gelöst werden. Ein erstes Produkt mit dieser neuen Technologie konnte man bei Kodak begutachten, eine Kamera mit OLED Display.
Wo wir gerade bei Innovationen sind, der nächste Schritt im Displaybereich war auch schon zu bewundern. ePaper und eInk. Das Display zum zusammenrollen, falten und aufs Kopfkissen legen. Bis dahin wird es sicher noch einige Jahre dauern, doch die Monocorm-Prototypen, auf die ich einen Blick werfen konnte erscheinen mir sehr vielversprechend.

Wer regiert das Heimnetz: Von Media Servern und TV Zentralen
Ein weiterer Trend, dem ich Chancen einräume die Dauer der Messe zu überleben, könnte man als Heimvernetzung bezeichnen. Also die Antwort auf die Frage: Wie komme ich im Wohnzimmer auf meine MP3s oder Filme aus dem Arbeitszimmer? Eine mögliche Lösung stellen kleine Devices dar, die den Inhalt eines Arbeitsplatz PCs oder eines HomeServers per HiFI-Anlage oder Fernseher zugänglich machen. Interessante Lösungen hierfür stellten Sony und FAST vor. Letzterer präsentierte auch eine neue, netzwerkfähige Variante seines TV-Servers, einer Art festplattenbasierendem Videorekorder für den normalen analogen Kabelanschluss. Dank des integrierten (bedienbaren) EPG eine extrem bequeme Sache, die eigentlich eine große Zukunft haben müsste. Zur Vernetzung all dieser Wunderwerke wartet man auf IEEE 802.11g mit 54 MBbit/s womit dann auch MPEG 2 kodierte Filme kabellos transportiert werden können. Sollte das alles nicht so schnell und bezahlbar von statten gehen, könnte auch eine bereits (zurecht) totgesagte Technologie ihre unerwartete Auferstehung feiern: Powerline, Datenübertragung über Stromleitungen. Ursprünglich gedacht als Alternative zu DSL, auf lange Strecken jedoch nie akzeptabel zum Laufen gekommen, klappt die Übertragung in den eigenen vier Wänden relativ problemlos und wenn die Bandbreite noch etwas steigt wäre dies eigentlich eine pfiffige Lösung ohne Strippenziehen.

Online: Die Branche macht den Salto Portale
Zu den Neuerungen im Internet-Bereich sei gesagt, viele waren es nicht. Die Halle 6 ist wieder ohne Nahkampfausrüstung begehbar, auch die letzten sinn- und produktlosen VC-finanzierten Startups sind verschwunden. Man könnte fast meinen wir werden noch eine ganz normale Branche. Das Buzzword in unserem Bereich waren Portale, Portale allüberall. Mitarbeiterportale, Unternehmensportale, Lieferantenportale etc. Technologisch am interessantesten hier IBM mit der WebSphere Familie, aus Sicht der Marktmacht her SAP mit dem SAP-Enterprise-Portal.

Mein persönliches Highlight zum Schluss. Die Telekom Morgenandacht von 8.30 bis 9.00 Uhr. Höller lebt. Massenmotivation als wäre nichts gewesen. Hunderte graue Menschen (nein, Sie haben nicht Mäuse gelesen) bewegen sich schwungvoll im Takt und holen sich Kraft für einen suuuuper Tag. Ich wollte es eigentlich nicht glauben, als es im Heise Ticker stand, da ich aber meine Homebase dieses Jahr in Halle 26 hatte, konnte ich es jeden Morgen live miterleben.

Auf ein neues nächstes Jahr, dann wieder einen Tag kürzer, hurra.
de-Domains erreichen zum Jahresende die 6-Million-Marke
Die Zahl der Internetdomains mit der Endung DE hat nach Angaben der DENIC, der zentralen deutschen Registrierungsstelle zum Jahresende die 6-Millionen-Schwelle überschritten. DENIC-Vorstandsmitglied Sabine Dolderer erklärte, "Die Attraktivität von DE-Domains ist also weiterhin ungebrochen. Im Jahr 2002 hatten wir einen Zuwachs von etwa 850.000 Registrierungen. Die Steigerung der Domainzahlen hat sich in den letzten beiden Jahren zwar verlangsamt, aber das ist ein Effekt, den wir auch bei den anderen europäischen Länderkürzeln beobachten. DE-Domains bleiben für deutsche Internetnutzer die erste Wahl."

Von allen Länderkürzeln ist .DE das weltweit am häufigsten benutzte und liegt nach .COM auf Platz 2 aller Top Level Domains. Insgesamt sind derzeit etwa 45 bis 50 Millionen Domains weltweit registriert.

Ebenfalls veröffentlicht wurden seitens der DENIC aktuelle Zahlen bezüglich der regionalen Verteilung registrierter DE-Domains. An der Reihenfolge der Top 10 Städte und Kreise mit den meisten DE-Domains hat sich im vergangenen Jahr wenig geändert. Es führt weiter Berlin mit etwas mehr als 280.000 Domains vor München und Hamburg, die jeweils knapp 200.000 Domains erreichen.

Die meistens Domains, bezogen auf die Einwohnerzahl, gibt es in und rund um München. Auf tausend Münchner kommen 163 Domains, im Umland sind es 143. Ähnlich hohe Zahlen erreichen auch Bonn mit 147 und Düsseldorf mit 142 Domains. Auf der Ebene der Bundesländer ist Hamburg Spitzenreiter. In der Hansestadt kommen 112 Domains auf tausend Einwohner. Es folgt Berlin mit 83 Domains. An dritter Stelle liegt Hessen, das als bester Flächenstaat einen Wert von 72 erzielt. Bundesweit verfügen statistisch gesehen inzwischen 60 von 1.000 Bürgern über eine Domain, im Jahr 2000 waren es 43.
W3C veröffentlicht Standards für barrierefreies Internet
Das World Wide Web Consortium W3C hat im Dezember 2002 unter dem Titel User Agent Accessibility Guidelines 1.0 Richtlinien zur Entwicklung behindertengerechter Webbrowser entwickelt. Die Richtlinien stehen unter dem Leitgedanken "Das Internet gehört allen; deshalb müssen Inhalte, Autorensysteme, Browser und Multimedia-Player auch allen Menschen unabhängig ihrer körperlichen Fähigkeiten zugänglich sein." Tim Berners-Lee, W3C Direktor und einer der "Erfinder des WorldWideWebs" erklärte dazu in einer Pressemitteilung, "Web-Browser und Media-Player dienen den Menschen als Eingangstor zum Web. Aber wenn diese Tools von Behinderten nicht benutzt werden können, ist es, wie wenn man die Türen verschließt und den Schlüssel wegwirft."

Die nun veröffentlichten Richtlinien wurden von der Web Acessibility Initiative (WAI) erarbeitet und vervollständigen die bereits vorab veröffentlichten Richtlinien für die barrierefreie Gestaltung von Internetinhalten (Web Content Accessibility Guidelines 1.0) und Autorensystemen (Authoring Tool Accessibility Guidelines 1.0).

Alle drei Richtlinien sollen Menschen mit Behinderungen helfen, ungehindert auf möglichst alle Inhalte des Internets zugreifen zu können, unabhängig davon, ob sie Seh- oder Körperbehindert, Hörgeschädigt sind oder unter Wahrnehmungsstörungen und neurologischen Problemen leiden. Ein interessanter Nebeneffekt ist dabei aber auch, dass die Richtlinien auch auch Anwendern mit gerätebedingten Handicaps zugute kommen, etwa beim Browsen mit dem kleinen Display eines PDA.

Schon seit Juli 2002 gilt in Deutschland übrigens Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem Behindertengleichstellungsgesetz. Dieser Verordnung zufolge müssen Behörden der Bundesverwaltung beim Einrichten neuer Web-Auftritte oder deren Überarbeitung Vorkehrungen treffen, damit auch Behinderte das Informationsangebot nutzen können. Unabhängig von der Verpflichtung der Bundesbehörden können diese Richtlinien auch als generelle Anleitung für die inhaltliche und technische Gestaltung eines barrierefreien Onlineangebots genutzt werden.

Mehr zum Thema "Barrierefreies Internet" erfahren Sie auch in dem Artikel "Damit alle ungehindert surfen können - Plädoyer für ein barrierefreies Internet", der in unserer Knowledge-Base veröffentlicht wurde.
HVerbraucherschützer: acht von zehn
Internet-Shops verstoßen gegen das Gesetz
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat schwere Mängel beim Einkauf im Internet festgestellt. Nach einer Untersuchung des vzbv verstoßen acht von zehn Internet-Einkaufsportalen gegen das Teledienstegesetz und gegen Bestimmungen des BGB, indem sie den Verbraucher unzureichend informieren. In einigen Fällen fehlen selbst die Preise oder Informationen über Liefer- und Versandkosten.

„Das ist ein katastrophales Zeugnis für den Handel“, sagte vzbv-Vorstand Prof. Dr. Edda Müller. „Wer noch nicht einmal das kleine Einmaleins des Internet beherrscht, darf sich nicht wundern, wenn die Verbraucher bei Online-Bestellungen vorsichtig sind.“

Bisher hat der vzbv eigenen Angaben zufolge bereits 140 Unternehmen abgemahnt, darunter auch viele große und bekannte Marken wie z.B. amazon.de oder Tchibo.

Als häufigsten Verstöße wurden beanstandet:
  • Die genaue Anschrift und Identität des Unternehmens fehlt.
  • Die Verbraucher werden nicht über ein Widerrufs- oder Rückgaberecht informiert.
  • Vertretungsberechtigte werden nicht angegeben, zum Beispiel der Geschäftsführer einer GmbH.
  • Anbieterangaben wie zum Beispiel Adresse und Verantwortliche des Unternehmens sind in der Homepage versteckt.
  • Es fehlen Informationen darüber, was mit der Bestellung des Kunden beim Unternehmen passiert.
  • Es wird nicht darüber informiert, ob die Bestellung nach dem Vertragsabschluss von dem Unternehmen gespeichert wird und ob die Daten dem Kunden zugänglich sind.
  • Es fehlen Angaben, wie der Verbraucher Eingabefehler vor Abgabe der Bestellung erkennen und berichtigen kann.

Der vzbv kündigte an, in naher Zukunft die Internet-Angebote von insgesamt rund 500 weiteren Anbietern aus verschiedenen Branchen zu überprüfen.

Nähere Informationen zum Thema Online-Recht finden Sie auch in unserer Knowledge-Base.

Aktuelle Projekte
Neue Endkundenwebsite für Allen Carr.de



Dem Auftritt für Firmenkunden nachempfunden: der neue Allen Carr Internetauftritt für Endkunden.
Nachdem wir im letzten Jahr für unseren Kunden Allen Carr Einfach Nichtraucher, dem weltweiten Marktführer für Nichtraucherkurse eine Onlinepräsenz für den B2B Einsatz entwickelt haben, wurden wir nun beauftragt auch den seit mehreren Jahren bewährten Endkundenauftritt zu überarbeiten. Damit sollen die unter den Domains allen-carr.de, allen-carr.at und allen-carr.ch bereitgestellten Informationen im neuen Look and Feel der allen-carr.info präsentiert werden.
Um die Organisation in die Lage zu versetzen die Website in Zukunft weitgehend selbst zu pflegen, wird das Projekt auf Grundlage des Open Source Content-Management-Systems Typo3 realisiert. Außerdem soll das Online-Buchungssystem mit dem die Nutzer einen Platz in einem der nächsten Allen Carr Seminare buchen können, den gesteigerten Bedürfnissen aktueller E-Commerceanwendungen angepasst werden.

AL-KO Garten + Hobby: Ersatzteilsystem für Endkunden
AL-KO Garten + Hobby setzt bereits seit über einem Jahr das von uns entwickelte Ersatzteilidentifikations- und Bestellsystem im Rahmen seines Service-Extranets ein. Nach den positiven Erfahrungen die AL-KO im Einsatz mit dem System für Servicepartner gesammelt hat, sollen die Ersatzteildaten nun auch den Endkunden online zur Verfügung gestellt werden. Der Kunde erhält ab Mitte Januar die Möglichkeit eventuell benötigte Ersatzteile über die deutsche AL-KO Website über eine Explosionszeichnung des entsprechenden Geräts auszuwählen und dann auch über beteiligte Großhändler zu bestellen. Im Gegensatz zum Einsatz des ET-Systems für Servicepartner im Rahmen eines Extranets müssen für die Endkunden ergänzende Hilfen und Informationen bereitgestellt werden, die auch technisch weniger versierten Laien die Auswahl des richtigen Ersatzteils intuitiv ermöglichen.

Intranetkonzeption für einen neuen Großkunden
Gegenwärtig erarbeiten wir für ein bedeutendes deutschlandweit operierendes Unternehmen aus dem Baustoffbereich eine Konzeption für ein unternehmensweites Unternehmensportal. In Absprache mit dem Kunden können wir jedoch nähere Informationen zu diesem Projekt erst nach der Konzeptpräsentation, die Ende Januar terminiert ist, veröffentlichen.
 
Verständliche Warnmeldungen und Handlungsempfehlungen per E-Mail auch für Nicht-Experten.
BITKOM, Bundesinnenministerium und Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit haben neues Angebot für Internet-Sicherheit im Mittelstand gestartet.
Bokowsky + Laymann konzipiert und realisiert Intranet für Schwenk Zement KG
Die Schwenk Zement KG, einer der größten deutschen Zement- und Baustofflieferanten hat Bokowsky + Laymann mit der Erarbeitung einer umfassenden Intranet-Konzeption für die gesamte Unternehmensgruppe beauftragt.
Online-Recht: Gericht bejaht Haftung des Admin-C
Diese aktuellen Gerichtsentscheidungen beschäftigen sich mit den Themen SMS-Spam, Pop-up-Fenster und..
PlusParts 2004: Neue Features für das intelligente Ersatzteilsystem
Im vergangenen Jahr wurde unser Ersatzteilidentifikations- und Bestellsystem PlusParts um einige sehr interessante Features erweitert: Neben verbesserter Anzeigequalität und Erweiterungen der Basisfunktionalitäten ist vor allen Dingen die enorme Arbeitsersparnis beim Einsatz des SVG-Parsingmoduls im Prozess der Erzeugung der Map-Dateien ein enormer Fortschritt, der sich durch geringeren Personalaufwand auch unmittelbar rechnen lässt.
Markus Bokowsky berichtet von der Systems 2003
Die alljährliche Messenachlese von Markus Bokowsky
PlusParts: Neues Backoffice erleichtert die Pflege
PlusParts, das intelligente Online-Ersatzteilsystem wurde um neue Funktionen erweitert.
Internethandel wächst langsamer als erwartet.
Der weltweite Handel per Internet wird in den kommenden Jahren wohl weniger stark wachsen, als von Experten bisher vielfach angenommen.
Aktuelle Zahlen zur Online-Nutzung
Vier aktuelle Studien zur Online-Nutzung liefern neue Zahlen zur Verbreitung von Online-Handel und Banking.
Online-Recht: Drei aktuelle Entscheidungen
Diese aktuellen Gerichtsentscheidungen beschäftigen sich mit den Themen SMS-Spam, Pop-up-Fenster und..
Markus Bokowsky berichtet von der CeBIT 2003
Die alljährliche Messenachlese von Markus Bokowsky.
de-Domains erreichen zum Jahresende die 6-Million-Marke
de-Domain weltweit auf Platz 2 der Top-Level-Domains..
W3C veröffentlich Standards für barrierefreies Internet
Neue Standards für behinderten-gerechte Webprogrammierung wurden veröffentlicht..
Verbraucherschützer: acht von zehn Internet-Shops verstoßen gegen das Gesetz
Worauf Sie beim Online-Shopping achten sollten.
Aktuelle Projekte
Wir haben einige neue Projekte am Start, welche Sie sich hier näher betrachten können.
Neuordnung der Preisabgabenverordnung erweitert die Informationspflichten für Online-Shops
Zukünftig müssen Betreiber von Online-Shops transparenter bei der Preisauszeichnung vorgehen.
Mit Markus Bokowsky und Goeran Zängerlein nach Südost-Asien
Ein Reisebericht der besonderen Art erwartet Sie auf unserer Seite.





































































































































































































































































































































































































































































































































































































































Die Zukunft des Mobile Gaming? Nokia N-Gage.

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Sieht nicht aus wie ein Telefon, ist aber eins. Das Xelibri 3 von Siemens.

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Leichtes Smartphone auf SymbianOS Basis: Samsung SGH-D700

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Bezahlbare Displays in edlem Design: Sonys HS Serie.

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FAST TV Server TS-200N: Festplattenrekorder mit Netzwerkanschluss.

Einer der aktuelle Hoffnungsträger der Hardware-Branche: Der TabletPC. Hier das Modell von Toshiba




Kodak EasyShare LS633, die erste Digitalkamera mit OLED Display.

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Abkürzungen häufig verwendeter Redewendungen wie: asap...
Hilfloser Versuch die Übertragungswege des Informationszeitalters...
Technik(-en) zur Verschlüsselung von Daten. ...






Neu in der Knowledge Base:


Neue Rubrik:
IT-Security - Informationen zum Thema Sicherheit im Internet.

Texte + Vorträge:
Damit alle ungehindert surfen können...Plädoyer für ein barrierefreies Internet.

Internet-Recht: Neufassung der Preisangabeverordnung

Rechtsprobleme mit Newslettern, E-Cards und Co.


Neu im Glossar:
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Affiliation, Animated GIF, Crawler, CHTML, Double Opt-in Verfahren, Log-File, Microsite, Option-in-Modell, Option-out-Modell, Thumpnail, Template, Usability


Neue Referenzen:

Zauberzentrale:
Magic Online Award 2002

Weihnachtsgewinnspiel 2002

Anzeigenserie "Ich und mein Online-Shop"