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Neue Online-Statistiken veröffentlicht
In den letzten Wochen wurden verschiedene
neue Studien mit interessanten Kennzahlen zur Online-Nutzung veröffentlicht.
Hier die wichtigsten Ergebnisse:
Weltweit 500 Millionen private Internetnutzer.
Das Forschungsinstitut
Nielsen/ Netratings hat einen weiteren rasanten Zuwachs privater
Internet-Anschlüsse ermittelt. In einer unlängst veröffentlichten
Studie wurde festgestellt, dass Ende des vierten Quartals vergangenen
Jahres weltweit fast 500 Millionen Menschen die Möglichkeit
besaßen, mit einem privaten PC ins Internet zu gehen. Damit
ist die Anzahl der Surfer im Vergleich zum vorherigen Quartal um
24 Millionen gewachsen. Und im so genannten EMEA-Raum (Europa, naher
Osten und Afrika) verzeichnet Deutschland die höchsten Zuwachsraten.
Die Analysten von IDC prognostizieren, dass bis zum Ende des Jahres
600 Milliarden Menschen weltweit das Internet nutzen werden und
dabei eine Billiarde Dollar ausgeben werden. Die Nutzerstruktur
werde, was soziographische Profile anbelangt auch immer vielfältiger.
In Europa fast 50 Millionen Haushalte
online.
Nielsen/ Netratings zufolge konnten um die Jahreswende bereits 49
Millionen Europäer das entspricht annähernd 7,2 Prozent
der rund 864 Millionen Einwohner Europas von zu Hause aus aufs Internet
zugreifen.
Davon wohnen allein 10,2 Mio in Deutschland, Österreich und
der Schweiz. Die drei deutschsprachigen Länder stellen damit
derzeit gemeinsam rund die Hälfte aller Internet-Teilnehmer
mit heimischem Netzzugang in Europa.
55 Prozent der deutschen Studierenden
besitzen heimischen Internet-Anschluss.
Eine empirische Untersuchung des Deutschen Studentenwerks hat ergeben,
dass rund 97 Prozent der Studierenden die Möglichkeit hat,
einen PC zu nutzen; 85 Prozent besitzen einen eigenen PC. Jedoch
haben noch längst nicht alle studentischen PC-Nutzer damit
auch automatisch einen privaten Onlinezugang. Nur 55 Prozent der
Studierenden verfügen über einen Internetanschluss im
Wohnbereich. Außerdem ist die Nutzungsquote von Computern
und Neuen Medien bei den Studierenden unterschiedlich. Dabei ist
nicht nur die Fachrichtung entscheidend, sondern auch das Geschlecht.
So haben Studentinnen nur zu 45 Prozent einen heimischen Internetanschluss.
Bei den männlichen Kommilitonen beträgt die Quote 63 Prozent.
Umsatz im Internethandel gestiegen.
Der Umsatz im Internethandel ist im vergangenen Jahr 2001 um 63
Prozent auf 942 Millionen Euro gestiegen. Dies ist das Ergebnis
einer repräsentativen Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung
(GfK). Insgesamt stieg die Zahl der Online-Käufer in der Bundesrepublik
um 43 Prozent auf 6,6 Millionen Menschen. Vor allem der positive
Verlauf des Weihnachtsgeschäfts sei für diese Entwicklung
verantwortlich.
Im Schnitt wurden von den Befragten zwei Einkäufe getätigt,
wobei die Käufer bei jedem Einkauf durchschnittlich 75 Euro
und damit etwa neun Euro mehr als im Vorjahr ausgaben. Aber trotz
der Steigerungen macht der Einkauf per Mausklick in Deutschland
immer noch nur einen Bruchteil des Gesamtgeschäftes aus: Mit
Online-Handel wird ungefähr ein Prozent des Gesamtumsatzes
erwirtschaftet, der im Jahr 2001 laut Aussage des Hauptverbandes
des deutschen Einzelhandels (HDE) bei 379 Milliarden Euro lag.
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