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E-Mail-Adresshandel mit faulen Tricks
Rund acht Millionen Verbraucher in Deutschland
seien bereits in den Datenbanken von E-Mail-Adresshändlern gelandet
und trügen dort den Vermerk "offen für Werbung",
obwohl die Betroffenen diese Zustimmung niemals gegeben haben, fand
der eco-Verband heraus. Die Folge: Immer mehr Surfer fühlen sich
jeden Morgen beim Öffnen ihres Postfachs durch Dutzende von Spam-Mails
genervt, obwohl in Deutschland der Handel mit E-Mail-Adressen ohne
die Zustimmung der Betroffenen gesetzlich verboten ist.
Faule Tricks seien in der Branche üblich,
verrät eco. Beispielsweise würden Benutzer gängiger
Dienstleister wie T-Online, Web.de oder GMX zunächst mit dem
völlig aus der Luft gegriffenen Hinweis angeschrieben, sie
hätten dem Mail-Empfang zugestimmt. Wer sich dann über
das dreiste Vorgehen beschwert, bestätige damit unfreiwillig,
dass seine E-Mail-Adresse noch gültig ist und lande dadurch
erst recht "auf immer und ewig" in den Datenbanken der
Adresshändler.
Der Verband der deutschen Internet-Wirtschaft
rät deshalb, seine "wahre" E-Mail-Adresse nur an
Freunde und Geschäftspartner herauszugeben, für alle anderen
Fälle wie zum Beispiel Gewinnspiele eine zweite Adresse einzurichten
und niemals auf eine Werbe-Mail zu antworten. Insbesondere Beschwerde-Mails
solle man auf keinen Fall versenden. (ku/c't) / (ad/c't)
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Zum Weltnichtrauchertag
am 31. Mai 2002 gingen zwei neue Projekte online
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