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Wer auf dem Telekommunikationsmarkt bestehen will, muß flexibel sein und die richtigen Entscheidungen treffen. Selbiges ist im Januar 1998 geschehen: Der Telesys-Geschäftsführer Peter Harst kaufte die Wilhelm Heibl Werke GmbH & Co. KG. Dieses Unternehmen fertigt in eigener Werksproduktion moderne Telekommunikations-Endgeräte. In gegenseitiger Partnerschaft ermöglichen sich die Unternehmen eine Zukunft, die beide nur noch stärker machen kann.
Die neue Situation
  
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Made in Germany: Das MAX von Telesys wird schon jetzt von Heibl produziert. |
Wie das neue Management bei Heibl, das zur Zeit weitgehend aus Telesys Führungskräften besteht und die rund 100 Mitarbeiter in dieser strukturschwachen Region hoffen, soll sich die prekäre finanzielle Situation in die die Heibl Werke in den letzten Jahren geraten sind durch die neuen Eigentumsverhältnisse schon bald ändern. Beide Unternehmen können von dieser Verbindung profitieren:
- Peter Harst erwarb Heibl, um für Telesys erstmals in einer eigenen Produktionsstätte Telekommunikations-Endgeräte unter dem Qualitätsbegriff "Made in Germany" produzieren zu lassen.
- Durch den Erwerb kann Telesys auf das jahrelange Know-how und die Innovationskraft des Selbitzer Unternehmens im Telekommunikationsmarkt zurückgreifen. Denn in dem Betrieb steckt noch ein gewaltiges Potential, das es zu nutzen gilt. Telesys plant deshalb auch, die Fertigung mittelfristig auszubauen.
- Heibl hat im Gegenzug mit Telesys einen zuverlässigen Abnehmer für seine Produkte bekommen. Darüber hinaus kann Heibl auf die internationale Vertriebsstruktur von Telesys zurückgreifen.
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