
GSM (Global System for Mobile Communication) ist ein beinahe weltweit vorhandener Standard für Mobilfunkgeräte (Handies, Cellular Phones). In Deutschland wurde dieses Netz realisiert durch Mannesmann (D2 privat) und die Telekom (D1 Telekom).
In über 50 Ländern weltweit kann bereits telefoniert werden, wobei Verhandlungen mit weiteren Netzbetreibern anderer Länder bereits laufen. Wenn man stolzer Besitzer eines Handies ist, so ist man beinahe überall in Deutschland erreichbar. "Beinahe" deshalb, weil ein digitales Funknetz nicht ganz ohne Funklöcher konstruiert werden kann. Es gibt also Orte in Deutschland, an denen man keinen Empfang mit einem GSM-Gerät erhält.
Wieviel kostet das Telefonieren im GSM-Netz? Ein Handy bekommt man am günstigsten, wenn man dazu einen Vertrag (Kartenvertrag) über die Nutzung des Netzes abschließt(à Debitel). Der Vorteil dabei ist, daß man einen Teil der Provision, die der Händler für einen Kartenvertrag erhält, auf das Telefon angerechnet bekommt. So kann man unter günstigen Umständen schon für DM 1,-- zu einem Gerät kommen.
Möchte man eine günstige Grundgebühr, so kann man - bei einer Vertragslaufzeit von 2 Jahren - einen lukrativen Vertrag abschließen (Grundgebühr ca. 25,--). Nachteil dabei ist, dass man bei Telefonaten ins Festnetz sehr hohe Gebühren bezahlen muß, zumindest tagsüber. So sind Beträge von über 1,70 DM pro Minute fällig. Wählt man einen Tarif mit
höherer Grundgebühr, kann sich das schon bald auszahlen, da man pro Minute nur noch ca. 1,30 bezahlen muß.
Grundsätzlich gilt:
Wer wenig oder nur abends telefoniert und eigentlich nur erreichbar sein möchte, der wählt eine niedrige Grundgebühr und nimmt somit die teure Gesprächsminute in Kauf.
Wer viel telefoniert, auch tagsüber, und erreichbar sein möchte, der wählt eine höhere Grundgebühr, kann dann aber mit günstigeren Minutenpreisen rechnen.
Telefonieren im Ausland mit dem Handy?
Praktisch bei GSM-Geräten (D-Netz) ist, daß man auch im Ausland, z.B. im Urlaub auf den Kanaren, erreichbar sein kann.
Aber Vorsicht: Wenn man
im Ausland angerufen wird, zahlt der Angerufene mit! Der Anrufer übernimmt die Gebüren bis zur deutschen Grenze, den Rest zahlt der Angerufene. Der Grund dafür ist, daß der Anrufende eigentlich nicht wissen kann, wenn man sich im Ausland aufhält. Deshalb trägt die Kosten der Angerufene.